it’s over now …

April 28, 2009

Seit einer Woche sind wir alle wieder wohlbehalten zuhause. Auch das Studium hat wieder begonnen.

Somit wird diese Seite vorerst etwas zur Ruhe kommen. Auch in unserer Bildergallerie ist jetzt erstmal der letzte Vorhang gefallen.

Aber mit der 2. Gruppe wird Anfang August hier wieder Leben einziehen. Und man darf gespannt sein, was die Jungs und Mädels zu berichten haben :)

Always happy landings!

Das Ende naht.

April 11, 2009

Das letzte Wochenende, an dem wir uns noch voll und ganz dem Laisez-fair hingeben können, steht vor der Tür. Dann bricht die letzte Woche der neun aufregenden, spannenden, nervenaufreibenden, ereignisreichen und ab und zu etwas ruhigeren Wochen an. Am Samstag wird es ein Abschluss BBQ geben, zu dem wir alle Fluglehrer, mit denen wir geflogen sind, eingeladen haben. Danach werden wir den Sonntag mit Sicherheit noch einmal richtig feiern :)

Ab Montag ist für viele Endspurt angesagt. Im Schnitt sind es noch 5-6 Flüge, die noch zu absolvieren sind. Jetzt geht es nämlich raus in die freie Wildbahn!! Crosscountry heißt das Zauberwort. Für 90 Minuten Flug, kann man schnell mal 3 Stunden für die Planung und die Vorbereitung benötigen! Und wenn man dann wieder heil am Ausgangspunkt angekommen ist, hat sich die Arbeit im Vornherein gelohnt ;)

Und wie die letzten 8 Wochen auch, wird diese Woche auch wieder wie im Fluge verstreichen und wir werde nächsten Sonntag schon bald alle wieder im Flieger nach Hause sitzen.

Was auch immer diese letzte Woche an Überraschungen bereit halten mag: Trotz mancher Steine, die uns im Weg lagen, ob in der Organisation oder weil es beim Fliegen nicht so klappte, wie man es wollte … SCHÖN WAR’S!!!!

Und mal ganz ehrlich: noch 3 oder 4 Wochen mehr, wären auch nicht schlecht ;)

Grand Canyon!

März 31, 2009

Am Samstag ging es früh ins Bett. Um 2 Uhr nachts war Abfahrt für P1017403eine weitere Sehenswürdigkeit in der “näheren” Umgebung. Wir machen uns auf zum Grand Canyon. Nach 4 Stunden Fahrt haben wir kurz vor Sonnenaufgang den ersten Aussichtspunkt erreicht. Man glaubt es kaum, aber man befindet sich auf der selben Höhe über dem Meer, als würde man in den Alpen zum Skifahren gehen. Unser Flugplatz zum Beispiel liegt auf 1400 ft (ca. 450m über NN), der weite Ebene um den Canyon befindet sich auf 7000 ft (ca. 2300m über NN). Dementsprechend war es verdammt kalt. Das Thermometer unseres Cadillacs zeigte zeitweise -4°C an!!!! Warm eingepackt und völlig durchgefroren erlebten Dennis und Michael gleich ihr nächstes Abenteuer… angefangen hat alles mit einem Foto, in dem älterer Herr asu China mit Michael ein Foto vor dem Canyon haben wollte. Das ganze endete darin, dass dann eigentlich alle Chinese, die auch nur Hörweite waren, mit unserem beiden “handsome American boys” Fotos von sich mit Blick auf die Schlucht haben wollten. P1017480 Es gibt jetzt also weltweit ungefähr 1000 Bilder mit 2 durchgefrorenen deutschen Jungs in Amerika mit begeisterten Chinesen im Arm :) – und weiter ging’s zum nächsten Lookout. Mit einem Bus sind wir noch etwas weiter nach Westen den Canyon entlang gefahren. Gegen Mittag haben wir uns dann schließlich wieder in unserem Autos gepackt und haben die Rückfahrt angetreten. Auf dem Rückweg hielten wir in Sedona, einer kleinen Stadt umgeben von roten Bergen, die aussahen wie in Monument Valley. Das interessante in dieser Stadt, der Flugplatz, der auf einem Plateau hoch oben über der Stadt ist. Die Landebahn beginnt bzw. endet mit der Kante. Diesen Platz darf man nach Sabena Regeln auch nur mit Fluglehrer anfliegen. Am Abend haben wir es tot müde aber glücklich nach hause geschafft und den Sonntag noch gemütlich ausklingen lassen …

 P1017532

Im Westen (fast) nichts Neues …

März 29, 2009

Nach jetzt 5 Wochen Fliegen haben wir fast alle unser Solo hinter uns gebracht, die letzten werden diese Woche folgen. „Wie wars denn?“ „Boah, geil, was ganz anderes, endlich mal allein das Ding hoch bringen und fliegen.“ „Wie warn die Landungen?“ „Mmhh, das geht bestimmt besser“ wird dann mit einem Grinsen im Gesicht erzählt. „Aber ich bin wieder heil unten!“ Danach folgt dann unser Ritual, das wir mit den Solisten praktizieren. Es sieht vor, dass der- oder diejenige den Boden nicht berühren darf bis er nochmal geflogen ist…in den Pool. Dazu wird man auf die Schultern genommen, ins Auto getragen, in den Kofferraum gelegt und nach einer sehr unruhigen Fahrt in den Pool geworfen, ohne den Boden nach dem Flug berührt zu haben. Sollte man während seines Fluges Fehler gemacht haben, z.B. im Funkverkehr (das kriegt jeder mit, weil man am Boden mit einem Funkgerät überprüft wird J), muss man eben nochmal – evtl. auch zwei- oder dreimal – baden gehen.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die Routine kehrt so langsam beim Fliegen ein, jeder weiß, was wann zu tun ist, ob am Boden, beim Start, in der Luft oder beim Anflug auf den Flughafen. Besonders beliebt sind die Stunden gaaaaaaaanz früh am Morgen, 06:30h, 07:00h, da heißt es dann eben mal um halb fünf aufstehen, zur Schule fahren, Flug vorbereiten und auf in den Sonnenaufgang starten. Das Gute an den frühen Flügen ist, dass man noch den ganzen Tag vor sich hat, am Pool abhängen kann, shoppen fahren kann oder wozu man auch immer Lust hat. Flüge um die Mittagszeit sind momentan sehr unruhig, viele Turbulenzen, Winde, die einen nicht wirklich in Ruhe lassen und viel Verkehr in der Luft. Wenn man allerdings einen Flug gegen 17:00h erwischt, ist man wieder auf der glücklichen Seite, denn die Luft hat sich wieder beruhigt, wenig Verkehr und es ist einfach unglaublich schön in den Sonnenuntergang zu fliegen und die Lichter am Flughafen sind schon angeschaltet, eine traumhafte Aussicht. In der nächsten Woche fliegen wir wohl größtenteils unseren Nachtflug, soll ein wirklich toller Ausblick auf den Flughafen sein, wenn alle Lichter angeschaltet sind und man anfliegt, wir werden sehen, was uns erwartet.

Ein weiterer Höhepunkt unseres Aufenthalts wird wohl der morgige Sonntag. Wir wollen nachts an den Grand Canyon aufbrechen und dort den Sonnenaufgang erleben. Hoffentlich werden wir für das frühe Aufstehen belohnt J

Und Montag geht’s dann wieder los mit Fliegen, weshalb wir eigentlich hier sind ;)

Welcome to fabulous Las Vegas!

März 24, 2009

 

Vergangenes Wochenende stand für uns alle wieder eine große Aktion auf dem Plan. Mit drei Autos ging es von Phoenix aus quer durch die Wüste Arizonas nach Las Vegas.

Kartenbild

Nach 7 Stunden schier endloser Fahrt waren wir alle gegen 1 Uhr nachts wieder zusammen im Hotel Circus Circus. Wir haben uns noch kurz von der Fahrt erholt, uns Casino gerecht umgezogen, was sich als unnötig herausstellte, da es dort wohl keine Kleiderordnung zu geben scheint. Und schon ging es weiter. Die letzten dürften an diesem Morgen gegen 6 Uhr im Bett gewesen sein. Nach dieser langen Nacht wurde erst gehörig ausgeschlafen bevor wir uns auf einen sehr sehr langen Fußmarsch begaben, der uns schließlich gegen 16 Uhr zum Hard Rock Cafe führte. Dort gab es für fast alle von uns das Frühstück – riesen Burger, Chicken Wings vom feinsten und gute Musik! Von dort ging es den Strip entlang wieder zurück zum Hotel. Nochmal fein gemacht und ab ins Casino! IMG_0104An diesem Abend haben wir nichts anbrennen lassen. Feiern im Nachtclub von Christian Audigier, Roulette im Mirage, Pokern im Treasure Island, Spielautomaten im Ceasars Palace und Bellagio. Getragen von der unglaublichen Atmosphäre, die Amerikas Spielewiese umgibt, konnte man verstehen, warum hier der Dollar weniger wert ist, als im restlichen Amerika.

Nach dieser ebenso langen Nacht, ging es am Sonntag Vormittag wieder Richtung Süden. Noch ein letztes Mal den Strip entlang gecruist, am MGM Grand vorbei, kurz beim Luxor >Hallo< gesagt und weiter ging’s. Immer gerade aus. IMG_0255 Vorher haben wir aber (wie am Hinweg) am Hoover Damm (auch die Grenze von Arizona zu Nevada) eine kurze Pause eingelegt. Der Stausee soll wohl Las Vegas mit Wasser versorgen und gleichermaßen Strom für diese wahnsinnige Stadt liefern.

Gestern ging für alle wieder der “Alltag” los und die Lichter dieser schillernden Metropole verblassen langsam wieder. In unseren Köpfen und unseren Bildern wird dieses Wochenende aber noch sicher lange anhalten… ein Wochenende voller Dekadenz, Luxus und Unbeschwertheit. 

Phoenix Suns vs. Dallas Mavericks

März 14, 2009

 

Dienstag, 10. März 19:00 Uhr und wir waren live dabei.

Mehr oder weniger kurzfristig haben wir uns entschlossen, Karten für dieses Basketballspiel zu ergattern. Also sind wir zeitig in 2 vollbesetzen Autos losgezogen in Richtung U.S. Airline Center, in dem die Basketballspiele und andere Veranstaltungen stattfinden. Das Spiel war spannend und es war auch super Dirk Nowitzki (Mavericks) und Steve Nash (Suns), die Topscorer der beiden Teams live übers Parkett wirbeln zu sehen.

Wie es bei der Teamvorstellung kurz vor Beginn zu ging, seht ihr hier:

der ganz normale Wahnsinn

März 10, 2009

Je nach Flug klingelt der Wecker früher oder später, lauter oder leiser. Erst unter die Dusche und dann nach einem Happen zu essen geht es rausgeputzt in Uniform zum Flugplatz. Man muss mindestens 1 Stunde vor dem Take-Off da sein, um sich im System anzumelden. Damit die Planer wissen, dass man es rechtzeitig zum Flug schaffen kann. Im Dispatch angekommen, beginnt der Papierkrieg. Zu allererst druckt man sich seinen Flightreport aus, der nach dem Flug ausgefüllt mit ein paar Daten (Flugplatz, Zeit, etc), wieder abgegeben werden muss.

Sabena Dispatch

Sabena Dispatch

Danach füllt man sein Loadsheet, im Prinzip die Berechnung der Beladung des heutigen Flugzeugs, aus. Danach stellt man sich einen individuellen Wetterbericht zusammen, der in der Regel das Wetter von Falcon Field und den umliegenden Flugplätzen beinhaltet. Alles ausgedruckt und unter den 1000en anderen Kopien rausgefischt, hat man hoffentlich noch etwas Luft sich die Details der anstehenden “Mission” anzuschauen. Meistens hat der Vorgänger ein wenig Verspätung, so dass aus der 1 Stunde auch mal 2 Stunden werden können.

Während der andere noch “gedebrieft” wird, kann man schon gepackt mit allem was man braucht (Unterlagen, Headset, Kniebrett mit Flugplatzinfos und natürlich dem Schlüssel fürs Flugzeug) aufs Vorfeld gehen und den Flieger für den eigenen Flug vorbereiten. Dazu gehört der Walk-around (siehe “Wörterbuch” ;) ), die Cockpitvorbereitung und das entfernen der Tie-downs (der Seile, dass der Fleiger nicht von allein wegfliegt).

erster Walk-around mit der versammelten Mannschaft

erster Walk-around mit der versammelten Mannschaft

Inzwischen ist der Fluglehrer meist auch anwesend und es geht los … Motor starten, Checklisten abarbeiten und sich bei der Bodenkontrolle Rollwege geben lassen, was sich ungefähr so anhört: [Sound ATC] “Falcon Ground, Diamond 4129T, parked at Sabena Ramp, request Taxi to Run-up Area with Information A  for a south east departure.” – “Diamond 29T, Falcon Ground, Taxi to Run-up Area via the Ramp advise when completed.” – “Taxi to Run-up Area via the Ramp, Diamond 29T.”

Bei der Run-up Area angekommen wird der Motor getestet und dann gehts mit neuen Freigaben weiter zur Startbahn. [Sound ATC]“Falcon Ground, Diamond 29T, Run-up completet.” – “Diamond 29T, Falcon Ground, Taxi to Runway 4R via D” – “Taxi to Runway 4R via D, Diamond 29T.”

Nach gefühlten 10 Stunden ist man endlich an der Startbahn 4R angekommen. Und wieder gehts ans Funken…”Falcon Tower, Diamond 4129T, holding short of Runway 4R, ready for departure.” – “Diamond 4129T, cleared for Take-Off for a south east departure.”

Und jetzt wird’s interessant. Es geht alles ganz schnell: Leistung – checked, Geschwindigkeit – checked, 60 Knoten – rotate! Und der Flieger steigt bereits nach 7 Sekunden dem Himmel entgegen. Wenn man eine sichere Höhe, ca. 200m über Grund, erreicht hat, geht man noch die Checkliste für den Reiseflug durch und man hat es -fast- geschaft. Jetzt steht das eigentliche auf dem Programm weshalb man überhaupt erst abgeflogen ist. Je nach Fortschritt werden jetzt verschiedene Manöver geübt. Das geht von anfänglichem Geradeausfliegen bis hin zu Notfallverfahren bei Triebwerksausfall oder Ausfall von Instrumenten. Eine Trockene aber sehr anstrengende “Mission” sind Platzrunden fliegen, bei der man in den 1,5 Stunden immer den Flugplatz umkreist und danach mit unter 12 Landungen auf dem Konto hat. Im Gegensatz zu den Platzrunden, werden die meisten Übungen in der South-East Practice Area geflogen. Das ist ein großes unbewohntes Areal mit Wüste und Buschland – die perfekte Spielewiese für junge angehende Piloten.

Falcon Field (KFFZ) mit Bezeichnungen

Falcon Field (KFFZ) mit Bezeichnungen

Zurück in Falcon Field und einer sanften Landung geht es über das Vorfeld wieder zurück zur Ramp, wo alle Flugzeuge geparkt sind. Auf dem Weg werden noch die letzten Checklisten abgearbeitet und der Feierabend rückt näher. Der letzte offizielle Akt bevor der Motor abgestellt wird, ist auch das Ende der Mission: “Sabena Dispatch, Diamond 4129T is back on the Ramp.” (-”29T, roger”). Jetzt wird noch der Flieger in seine Parkposition geschoben, am Boden fest verzurrt und die persönlichen Dinge zusammengesucht.

Jetzt wartet nur noch das Debriefing, in dem der Übungsflug besprochen und benotet wird. Der Schlüssel geht jetzt an den Nachfolger und der Gedanke an ein bischen freie Zeit und den Pool lassen schnell die stickige heiße Luft in dem kleinen Cockpit vergessen…Auf dem Weg raus aus dem Dispatch noch schnell den ausgefüllten Flightreport abgeben und FEIERABEND!!!

Oh Solo mio …

März 5, 2009

Der Tag unseres ersten Solofluges rückt immer näher. Wir haben bis jetzt fleißig Stunden und Landungen in unseren Logbüchern gesammelt und fliegen weiterhin motiviert bei Turbulenzen und Seitenwind über die Prärie. Für viele von uns wird es heute nochmal einmal spannend. Aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen haben einige neue Fluglehrer bekommen. Ob das eine endgültige oder nur vorübergehende Aktion ist, wissen wir nicht. Wir warten mal ab, was da noch so kommen mag. Aber so ist es hier meist jeden Tag. In letzter Sekunde ändert sich immer irgendetwas, sei es die geplante Startzeit, das Flugzeug oder wie jetzt sogar der Fluglehrer.

Zumindest haben wir nun etwas, auf das wir uns ein wenig mehr verlassen können. Wir sind jetzt stolze Besitzer zweier Autos. Zum Fuhrpark gehören ein alter Cadillac sowie ein kleinerer Chevrolet. Endlich können wir einkaufen fahren, unabhänhig der Shuttlefahrten von Sabena! (Und zur Shopping-Mall ist es mit dem Auto auch nicht weit ;) )

Soviel mal zur aktuellen Lage im entfernten Amerika. Es hat sich nichts weltbewegendes ereignet, was sich aber mit den ersten Soloflügen nächste Woche sicher ändern wird! :)

PS: Ein paar neue Bilder sind seit vorgestern online. Die entstanden bei einem abendlichen Chairflight (Trockenübung) auf dem Vorfeld.

sabena dispatch …

März 1, 2009

“Sabena Dispatch, Diamond 4129T is back on the Ramp.”

Mit der Zeit kommt die Routine und mit ihr auch der „Flieger-Slang”. Alles hat in der Fliegerei spezielle Bezeichnungen und ist zur allgemeinen Sicherheit auch eindeutig benannt. „Free” heißt „frei”, im Prinzip das gleiche wie „clear”. Da das Wort „clear” im Funk jedoch etwas mit der Erlaubnis zu tun hat, die Fluglotsen Piloten am Platz und in der Luft erteilen (cleared for take-off – Startfreigabe, etc), muss man aufpassen und sich an ein paar Regeln halten. Die würden hier zu weit führen. Dass man aber mal einen Einblick in die Fachbegriffe bekommt, mit denen Piloten durchaus auch außerhalb des Cockpits um sich werfen, haben wir eine kleine Liste mit den wichtigsten dieser Begriffe erstellt…

Aircraft (A/C) das Flugzeug
Cleared for Take off Freigabe des Fluglotsen zum Start
Cleared for Landing Freigabe des Fluglotsen zur Landung
Controller Fluglotse im Kontrollturm
Dispatch Flugvorbereitung und -planung
Go-around Abbrechen  der Landung kurz vor dem Aufsetzen und Durchstarten
Landing (LDG) Landung
Off block time Zeit, wenn die Bremsklötze unter den Räder entfernt wurden
On block time Zeit, wenn die Bremsklötze unter den Räder angebracht wurden
Pattern Platzrunde um den Flugplatz (wichtig für die Verkehrsorganisation in der Luft)
Ramp Parkplätze für die Flugzeuge
Runway (RWY) Star-und Landebahn
Take off (T/O) das Abheben des Flugzeuges
Taxiway Rollbahn zu/von der Start-und Landebahn
Touchdown Aufsetzen
Tower (TWR) Kontrollturm
Stall Flugzustand, bei dem keine Auftrieb mehr erzeugt wird, das Flugzeug kippt nach vorn
Spin Trudeln (gefährlichster Flugzustand, sehr schwer zu beheben)
Walk-around Außencheck am Flugzeug („herumgehen”)

Wir heben ab!

Februar 26, 2009

Die ersten Flüge sind gemacht, Take-Offs durchgeführt und der ein oder andre hatte auch schon ein kleines Erlebnis. Nachdem wir spätestens am Dienstag alle unsre erste Stunde hatten, war eines klar: Fliegen macht tierisch Spaß und süchtig. Jeder will so schnell es geht die nächste Stunde wieder haben und kann es kaum erwarten. Alle 10 Minuten wird im Schedule nachgeguckt, wann der nächste Flug mit wem und mit welcher Maschine ist.

Und hier mal ein paar der Erlebnisse:

Dennis konnte es anscheinend über Nacht mal nicht abwarten und hat bereits angefangen, im Bett seine Flows/Checklisten runter zu beten (im Schlaf: “Battery-ON, Flaps-UP, Alternate Air… *schnarch*, Throttle-IDLE…*schnarch*; und das nachts um halb vier). Max durfte schon mit einem ausgefallenen Bordstrom landen (@Vanessa: das is nix schlimmes, er hat das gut gemeistert ;) ). Jan is immer noch net geflogen, der schneutzt sich immer noch einen ab, am Freitag wirds dann aber. Gerrit, Michi, David haben rumge”spinnt”, also sich mit Mach 3  dem Boden trudelförmig genähert (ca. 5sec und dabei 300m Höhe verloren. Freeed wusste nimmer was er dem Tower zu sagen hatte, Michi wollte sich beim Tower auf der Parkposition melden (interessiert die gar nicht), Sam hatte leichte “Magenverstimmungen” in den heute doch heftigen Turbulenzen und Tinnes meinte, er müsse die Küche abfackeln (“Ups, mein Käsekuchen is noch in der Mikrowelle”)

Zum Fliegen kann man sagen: Es macht höllich Spaß, is aber auch sehr sehr anstrengend, sobald wir heim kommen, wird sich zuerst mal ne Stunde hingelegt (viele verbinden das mit einem Besuch am Pool :) ) und danach gehts weiter mit lernen. Die Checklisten müssen gelernt und angewendet, Flugzeugsysteme verstanden und Abläufe im Notfall wie aus dem eff-eff beherrscht werden. Ist für Anfänger wie uns sehr sehr schwer… aber die Routine kehrt langsam ein.

In Sachen Auto haben wir bisher nur kleine Fortschritte machen können. Es stehen momentan 2 Cadillacs da, die wir kaufen könnten.  Einige werden sich eventuell auch nur eins mieten, je nachdem was unter der Woche und an Wochenenden ansteht. Das kann noch en bissl dauern bis wir da eine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden haben. Im Moment können wir ja noch drei Mal in der Woche mit dem Schul-Van zu Wal-Mart oder Frys fahren, um einzukaufen und zur Schule sowieso mit dem Van. Da wäre ein Auto schon hilfreich, ist aber noch nicht unbedingt notwendig.

So viel zu unseren Erlebnissen und dem Leben drumrum. Es geht jetzt Schlag auf Schlag, so dass es in nächster Zeit mit Sicherheit öfters spannende Geschichten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten geben wird! Seid gespannt!

- die gesammalte Mannschaft


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